ETH Hönggerberg, Zürich
ARGE mit Paul Meyer

Angesichts der beschränkten Platzverhältnisse an ihrem Standort im Zentrum plante die ETH Zürich in den 1980er-Jahren für die Departemente Chemie und Werkstoffe sowie die Institute für Pharmazie und Mikrobiologie einen Neubau auf dem Campus Hönggerberg. Fischer Architekten gingen als Sieger aus dem 1990 ausgeschriebenen Wettbewerb hervor, mussten nach einer Überarbeitung jedoch zugunsten des zunächst drittplatzierten Projekts auf eine Weiterentwicklung verzichten.

Der Wettbewerbsbeitrag, der in einer Arbeitsgemeinschaft mit Prof. Paul Meyer entstand, führt Albert Heinrich Steiners in die Landschaft eingebettete, aufgelockerte Bauweise weiter. Die vorgeschlagenen Neubauten ordnen sich entlang einer neuen Fussgängerachse an. In deren Schnittpunkt mit der bestehenden Mittelachse, die Richtung Süden verlängert wird, entsteht für die ETH Hönggerberg ein zentraler Platz. Die Laborgebäude übernehmen die Höhe der bestehenden Bauten, während die Volumen gegen die Geländekuppe in ihrer Höhe reduziert sind und die beiden Zentrumsbauten dank ihrer geringeren Höhe in der Silhouette die neue Zufahrt für den öffentlichen Verkehr markieren. Die Landschaft zwischen den Naherholungsgebieten Käferberg und Hönggerberg bleibt als zusammenhängender Grünraum erhalten.

Addresse
Wolfgang-Pauli-Strasse 10/14, 8049 Zürich, Schweiz
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Aufgabe Neubau für die Abteilungen Chemie und Werkstoffe sowie die Institute Pharmazie und Mikrobiologie (ETH Hönggerberg 3. Etappe)
Auftragsart Wettbewerb nach Präqualifikation, ARGE mit Prof. Paul Meyer
Auszeichnung 1. Preis Wettbewerb / 2. Preis Überarbeitung
Bearbeitungszeit 1990